Termine Juli/August 2016

Wettkämpfe/Lehrgänge weiblich

09.07.

2.Olympiaquali, Frankfurt

09.07.

2.WK Regionalliga

10.07.

3.WK Bezirksklasse

12.-21.07.

Kaderlehrgang, Frankfurt

17.07.

2.Zicke-Zacke-Olympiade

22.-24.07.

Länderkampf, Chemnitz

25.-27.07.

Kaderlehrgang, Frankfurt

28.-31.07.

Landesturnfest, Ulm

28.07-22.08.

Olympische Spiele, Rio

29.08.-04.09.

Trainingslager, Italien

 

 

Wettkämpfe/Lehrgänge männlich

17.07.

3. Zicke-Zacke-Olympiade

 

 

Sonstiges

17.07.

Ahowauftritt Gartenfest TG Söllingen

24.07.

Das Fest/Auftritt Zicke-Zacke

 

Neuigkeiten

Olympia-Qualifikation Samstag den 9.7.2016 mit Leah, Pauli und Maike im Livestream
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Trainerjob




Bundestrainerin Koch überrascht Pauline Tratz mit Olympianominierung, 10.07.16

Karlsruhe (zik) –  Es ist Pauline Tratz vom TSV Rintheim, die am 30. Juli von Frankfurt aus die Reise mit der deutschen Turn-Nationalmannschaft zu den Olympischen Spielen antreten wird. Als Überbringerin der frohen Botschaft hatte kurz vor Sonntagmittag Bundestrainerin Ulla Koch persönlich zum Telefon gegriffen. «Ich hatte echt gar nicht damit gerechnet», räumte Tratz hinterher ein. Sie habe vielmehr eine Information über Platz sieben oder acht in der Qualifikationsliste erwartet, konnte sie doch ihren hochwertigen Jurtschenko-Sprung mit Doppelschraube bei der zweiten Qualifikation in Frankfurt gar nicht zeigen.

 

Foto: Bernhard Schwall, www.gymfan.de

 

 

Doch Bundestrainerin Ulla Koch hatte anderes zu verkünden. «Du bist die Sechste, die ich anrufe», habe die gesagt, worauf es selbst der selten um Worte verlegenen Pauline kurzfristig die Sprache verschlug. «Ich habe mir selbst bei diesen Worten noch nichts gedacht, weil ich es einfach nicht glauben konnte», erinnert sie sich. Aber Koch will für den Fall der Fälle offenbar auf Tratz ausgemachte Stärken an Sprung und Boden setzen. Anstatt auf die insgesamt an allen vier Geräten etwas stärkere, aber an den zwei gefragten eben in der Summe leicht schwächere Leah Grießer, nominierte sie daher die Rintheimerin.   

«Ich wusste ja, dass es sich zwischen uns beiden entscheiden konnte. Ich wusste auch, dass, egal wie es ausgeht, es hart für den anderen werden würde», sagt Tratz, an deren Haustür aber nur 45 Minuten später ihre Teamgefährtin Leah klingelte. Nachdem die gemeinsamen Tränen alle getrocknet waren, gönnten sich die beiden ehemaligen Konkurrentinnen um einen Olympiastartplatz einen gemeinsamen Nachmittag im Freibad. «Es ist genau das, was ich an Leah so sehr schätze. Dass sie trotz alledem zu mir gekommen ist und sich mit mir gefreut hat. Ich finde das einfach so toll, dass wir in Karlsruhe ein so tolles Team sind, dass wir die Olympiateilnahme als unseren gemeinsamen Riesenerfolg sehen, egal, wer es letztendlich geschafft hat. Ich bin einfach nur stolz, dass ich Teil einer unglaublichen Mannschaft sein darf», sagte Tratz.

Dass auf sie in Rio «nur» die Rolle als Ersatzturnerin fällt, spielt für Tratz daher auch keine große Rolle. «Für mich es schon krass, überhaupt bei Olympia mit dabei zu sein. Es wäre natürlich noch einmal einen Tacken besser, auch turnen zu dürfen. Aber diese Rolle schmälert den Erfolg auf keinen Fall», findet Tratz. Schließlich hatten auch die Teamgefährtinnen Leah bei der WM 2014 in Nanning und Maike Enderle beim Testevent in Rio 2016 bereits diese Rolle schon perfekt ausgefüllt.

Und auch Leah ist mit ihrem olympischen Traum im Reinen. «Wenn ich jetzt sagen würde, ich bin nicht enttäuscht, dann wäre ich keine Leistungssportlerin. Es sind die ein oder anderen Tränen geflossen, traurige für mich, aber auch Freudentränen für Pauli. Denn ich weiß, wie hart auch sie jeden Tag dafür gearbeitet hat», sagt sie. Wie Pauline, hebt auch sie den KRK-Teamgedanken aufs Schild: «Für mich ist das Wichtigste, dass wir es trotz Konkurrenzsituation im Training immer geschafft haben, den Weg in Richtung Olympia zusammenzugehen. Und das macht mich sehr zufrieden.»




KRK erhält Auszeichnung für Talentförderung vom BSB, 10.06.16

 

Der BSB Nord hat am Freitagabend die Sieger des Vereinswettbewerbs „Talentförderung im Sport“ geehrt.

Zehn Vereine, darunter die KRK, erhielten  eine Auszeichnung für ihre exzellente Nachwuchsförderung im Leistungssport, vier Vereine erhielten den Anerkennungspreis der Jury.

„Die Auszeichnungsfeier spiegelt die Philosophie einer gelebten Anerkennungskultur im BSB Nord wider, deren Ziel es ist, überdurchschnittliche Leistungen mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen, aber auch Impulse für eine zukunftsorientierte Sportentwicklung in den Vereinen zu setzen“, erläuterte BSB-Präsident Heinz Janalik in seiner Rede. Die Intention des Vereinswettbewerbs ist es, nicht einzelne Athleten zu ehren, sondern das Netzwerk aus Funktionären, Trainern und Sportlern, das Erfolge durch nachhaltige und durchdachte Konzepte ermöglicht. Als Unterstützung erhielten die zehn Siegervereine eine Förderung über je 3.000 Euro, die zweckgebunden der Nachwuchsarbeit in den Vereinen und Abteilungen zu Gute kommen müssen. Die Laudationes hielt BSB-Vizepräsident Claus-Peter Bach. (Textquelle: Badischer Sportbund)

 

Für die KRK nahmen der 2. Vorstand Joachim Erndwein, Trainerin Nina Dienemann sowie EM-Starterinnen Emma Höfele und Isabelle Stingl den Preis vom scheidenden BSB Präsidenten Heinz Janalik und Vizepräsident Claus-Peter Bach entgegen