Termine September/Oktober 2017

Wettkämpfe/Lehrgänge weiblich

21.-27.09.

A,B,C Kaderlehrgang, Frankfurt

29.09.-01.10.

P-Kaderlehrgang, Bergisch Gladbach

02.-06.10.

Junior-Kaderlehrgang, Frankfurt

14.10.

2.WK 1.Bundesliga, Heidenheim

22.10.

1.WK Regionalliga, Backnang

28./29.10.

Deutschlandpokal, Grünstadt

Sonstiges

23.09.

Turn- und Sportgala der TG Söllingen

 

Neuigkeiten

Olympia-Qualifikation Samstag den 9.7.2016 mit Leah, Pauli und Maike im Livestream
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Erlebnis Turnfest: Deutsche Meisterschaften der besonderen Art ,03.-08.06.17

Die Bundeshauptstadt Berlin war im Turnrausch. Das Deutsche Turnfest zog viele Vereine und tausendeTurnbegeisterte in seinen Bann.

Daher waren auch die Deutschen Jugendmeisterschaften und Deutschen Meisterschaften in der Max Schmeling Halle hervorragend besucht

 

Die zwei „Oldies“ der der KRK konnten in den Gerätefinals zwei Medaillen mit nachhause bringen. Pauline Tratz (TSV Rintheim), die den letzten Wettkampf vor ihrem Weggang in die USA hier in Deutschland turnte, konnte ihren Titel am Sprung erfolgreich verteidigen. Mit ihren zwei sauberen Sprüngen (13,866P.) verdrängte sie als letzte Starterin  Michelle Timm (SC Berlin, 13,466P.) noch auf Platz 2 und Amelie Föllinger (TV Haßloch, 13,300P.) auf Rang 3. „ Ich bin so glücklich, dass ich das geschafft habe. Ich wollte einfach meinen letzten Wettkampf hier gut abschließen. Und dass mir das vor einer so gewaltigen Kulisse, vor ausverkauftem Haus gelungen ist, freut mich total“, erzählte die 17-Jährige. Auch bei Leah Grießer (TG Neureut) konnte man in strahlende Augen schauen. Mit der Bronzemedaille dekoriert fiel ihr das nicht schwer. Denn im Stufenbarrenfinale (13,500 P.) musste sie nur die weltklasse Barrenturnerinnen Elisabeth Seitz (14,466P.) und Kim Bui (14,166P.) vorbeiziehen lassen. Technisch sauber und absolut überzeugend bot sie ihre Übung dar. Leah konstatierte „ Nachdem ich im Mehrkampf nicht fehlerfrei durchkam, wollte ich meine Chance unbedingt im Finale nutzen. Ich denke, ich kann wirklich zufrieden mit meiner Leistung sein.“  Denn auch im Mehrkampf wurde Leah sechste und das obwohl nicht alles perfekt lief. Im zweiten Gerätefinale wurde sie am Balken sechste. Auch Emma Höfele (TG Neureut), die ebenso wie ihre Trainingskameradin Isabelle Stingl (TSV Rintheim), das erste Jahr bei den Seniorinnen mitturnt, hat ihr persönliches Ziel erreicht: „ So insgeheim hatte ich gehofft, es unter die Top-Ten im Mehrkampf zu schaffen. Und das ist mir gelungen“.  Emma erreichte Platz 9 im Mehrkampf und gleich zwei Gerätefinals. Hier wurde sie an Sprung und Boden jeweils fünfte. Isabelle wurde 15.te und hatte am ersten Gerät, dem Balken, gleich zwei Stürze, die eine bessere Platzierung in der Endabrechnung nicht zuließen.  Cheftrainer Chris Lakeman und Sporltiche Leiterin Tatjana Bachmayer waren zufrieden und beeindruckt von der Kulisse „ So eine Stimmung und so eine Begeisterung für´s Turnen findet man selten. Es war wirklich sensationell wie die Zuschauer die Athleten gefeiert haben. Und dass unsere Mädels in zwei Finals noch auf dem Treppchen standen, war die Krönung.“ Und Chris Lakeman ergänzte „ Für mich waren es die ersten Deutschen Meisterschaften und gleich so ein Highlight in Berlin zu erleben hat mich schon beeindruckt. Ich bin absolut zufrieden, mit dem was meine Mädchen gezeigt haben.“

 

 

 

Einen Tag nach den Gerätefinals der Damen gab es bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der Jungs aus KRK-Sicht noch ein Highlight. Lorenz Steckel (SSC Karlsruhe) sicherte sich den Vizemeistertitel in der AK 12. Nachdem er nach Beendigung der Pflicht noch auf Rang 4 lag, schob er sich im Kürwettkampf  nach dem vierten Gerät, dem Barren, bereits auf  den dritten Platz. Und mit einer grandiosen Bodenübung am Schluss, schaffte er noch den Sprung auf Platz 2. Mit insgesamt 119,775  Punkten konnte er noch seinen Kontrahenten Nicklas Eckhard (Homburg, 119,750 P.) abfangen. Der Stuttgarter Marc Plieninger siegte unangefochten mit 127,675 Punkten. Max Lerchl platzte fast vor Stolz „Ich kann das noch gar nicht fassen. Ich muss das erst einmal sacken lassen“, meinte er direkt nach dem Wettkampf. „Lorenz hat das wirklich  cool durchgezogen, obwohl der Start am Pauschenpferd nicht optimal war. Von Gerät zu Gerät hat er sich gesteigert“.  Der Erfolg für Max Lerchl vervollständigte sich durch Mika Sarochan und Nick Wolfinger (beide TV Nöttingen), die bei den Pokalwettkämpfen der AK 15/16 ebefalls mit Platz 2 und 3 auf dem Podium standen.

 

 

 

Bei den Juniorinnen der KRK fehlte so ein bisschen das Glück. Für die 12-Jährigen  Marielle Billet (VT Hagsfeld) und Alisha Igüs (TG Söllingen) waren es die ersten Deutschen Jugendmeisterschaften. Und das gleich bei einem Turnfest, das kann schon ein wenig Eindruck hinterlassen. So lief der Mehrkampf für die beiden nicht wie gewünscht, denn gerade Marielle hatte in den letzten Wochen sehr erfolgreiche Wettkämpfe geturnt. Sie erreichte im Mehrkampf den 8.Platz und im Stufenbarrenfinale  den undankbaren 4. Platz, ebenso wie Alisha, die sich im Bodenfinale wirklich toll präsentierte.  In der AK 13 kam Noemi Grießer (TG Neureut) auf einen guten 6. Platz und qualifizierte sich für das Balkenfinale, das sie mit dem 5.Platz abschloss.  Trainerin Anna-Lena Pfund war mit den Übungen in den Finals zufrieden und weiß, dass ihre Athletinnen auch beim nächsten Mehrkampf sicherlich wieder stabiler turnen werden.  Sidney Hayn (TV Knielingen), die verletzungsbedingt drei Monate pausieren musste, hat den Anschluss wiedergefunden und turnte sich im Mehrkampf  der AK 14 auf Rang 4. Hier siegte die überragende Emelie Petz (Backnang) mit über 6,5 Punkten Vorsprung vor Muriel Klumpp (Wiesental). Sie gewann auch alle Gerätefinals. Auch hier war das Glück nicht auf KRK-Seite, Sidney wurde mit einer tollen Übung im Bodenfinale Vierte und am Balken sechste.

 

Unbedingt erwähnt werden muss auch unsere Kampfrichterin Katja Eckhard, die über viele Tage ausdauernd an den Kampfrichtertischen saß und mit geschultem Auge die Übungen der Juniorinnen und Seniorinnen beurteilte.

 

Auch wenn nicht alles so verlief wie erhofft, ist und bleibt ein Deutsches Turnfest eine ganz besondere Erfahrung. Die  Atmosphäre in der Halle und der ganzen Stadt ist geprägt durch gut gelaunte Menschen jeden Alters, die sich und ihren Sport feiern. Und das haben auch die Jüngsten unserer Karlsruher Turnerinnen gefühlt. Daher: Berlin ist immer eine Reise wert!

Die KRK ist auf alle stolz die dabei waren und sich auf dieser beeindruckenden Turnplattform präsentiert haben.